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    Google Ads Audit: Worauf wir achten.

    Bevor wir eine Kampagne anfassen, prüfen wir das Fundament. Diese sechs Punkte entscheiden, ob Ihr Budget auf Anfragen arbeitet oder auf Klicks.

    29.10.2026Lesezeit 4 MinutenVon SEMSEA
    GOOGLE ADS · AUDIT Erst prüfen, dann optimieren. Sechs Punkte, die wir zuerst ansehen. semsea. AUDIT-CHECKLISTE Conversion-Tracking Consent Mode v2 Gebotsstrategie Suchbegriffe Landingpages Reporting
    Inhalt

    Ein schwaches Google-Ads-Konto scheitert selten an der Anzeige. Meist liegt das Problem eine Ebene tiefer: Google bekommt falsche Signale, optimiert deshalb auf das Falsche, und niemand merkt es, weil das Reporting die gleichen falschen Zahlen zeigt.

    Darum beginnt jedes Audit bei uns mit denselben sechs Fragen. Erst wenn diese Basis sitzt, lohnt sich die Arbeit an Anzeigentexten, Keywords und Budgets.

    Auf einen Blick
    1. Conversion-Tracking
    2. Consent Mode v2
    3. Gebotsstrategie
    4. Suchbegriffe & Ausschlüsse
    5. Landingpages
    6. Reporting
    01

    Misst das Konto, was wirklich zählt?

    Smart Bidding optimiert auf genau die Aktionen, die im Konto als primäre Conversions hinterlegt sind. Stehen dort Seitenaufrufe, Klicks auf die Telefonnummer oder Scrolltiefe gleichrangig neben echten Anfragen, kauft Google bevorzugt die billigen Signale ein.

    Wir prüfen deshalb, welche Conversion-Aktionen primär zählen, ob Conversions doppelt erfasst werden (etwa über den Google-Ads-Tag und zusätzlich über einen GA4-Import) und ob die Zählweise passt: Bei Leads in der Regel „eine“ pro Klick, bei Käufen „jede“.

    Woran Sie es erkennen
    • Im Konto stehen deutlich mehr Conversions, als Anfragen im Postfach ankommen.
    • Die Conversion-Rate wirkt zu gut, um wahr zu sein.
    02

    Ist Consent Mode v2 sauber eingebunden?

    Für Nutzer im EWR erwartet Google seit März 2024 Consent Mode v2, damit Remarketing und personalisierte Werbung weiter funktionieren. In der Praxis sehen wir oft Banner, die zwar angezeigt werden, die Einwilligung aber nicht oder zu spät an Google übergeben.

    Wir prüfen den Standardzustand vor der Einwilligung, die Signale ad_user_data und ad_personalization, die Reihenfolge der Tags im Tag Manager und ob die Einbindung im Basic- oder Advanced-Modus läuft. Ziel ist eine Lösung, die datenschutzkonform ist und trotzdem möglichst wenig Messdaten verliert.

    Woran Sie es erkennen
    • Die Conversions sind mit Einführung des Cookie-Banners spürbar eingebrochen.
    • Die Diagnose im Google-Ads-Konto meldet Probleme beim Einwilligungsmodus.
    03

    Passt die Gebotsstrategie zur Datenlage?

    Ziel-CPA und Ziel-ROAS sind starke Werkzeuge, brauchen aber genug verlässliche Conversions. Fehlen die, schwankt die Ausspielung oder die Kampagne kommt kaum ins Laufen. Umgekehrt verschenken Konten mit guter Datenbasis Potenzial, wenn sie dauerhaft auf Klicks bieten.

    Wir sehen uns an, welche Strategie pro Kampagne läuft, wie realistisch die Zielwerte sind und wie oft daran gedreht wurde. Häufige Änderungen werfen den Algorithmus jedes Mal zurück in die Lernphase.

    Woran Sie es erkennen
    • Das Tagesbudget wird regelmäßig nicht ausgeschöpft, obwohl Nachfrage da ist.
    • Der Änderungsverlauf zeigt fast wöchentlich neue Zielwerte.
    04

    Wohin fließt das Budget tatsächlich?

    Keywords sagen nur, worauf Sie bieten. Der Suchbegriffbericht zeigt, wofür Sie bezahlen. Gerade mit weitgehend passenden Keywords und Performance Max landen Anzeigen schnell bei Suchanfragen ohne Kaufabsicht, bei Jobsuchenden oder bei Mitbewerbernamen.

    Wir prüfen die Suchbegriffe der letzten Monate, die vorhandenen Ausschlusslisten auf Konto- und Kampagnenebene und ob Markensuchen sauber von generischen Kampagnen getrennt sind. Bei Performance Max ziehen wir zusätzlich die Suchbegriff-Insights und Marken-Ausschlüsse heran.

    Woran Sie es erkennen
    • Es gibt keine oder nur eine sehr kurze Liste ausschließender Keywords.
    • Ihr eigener Firmenname bringt einen großen Teil der „neuen“ Conversions.
    05

    Hält die Landingpage, was die Anzeige verspricht?

    Der Klick ist bezahlt, die Anfrage noch nicht. Passt die Seite nicht zur Suchanfrage, lädt sie am Handy langsam oder versteckt das Formular, geht ein Teil des Budgets genau hier verloren. Die Nutzererfahrung auf der Landingpage fließt außerdem in den Qualitätsfaktor und damit in Ihre Klickpreise ein.

    Wir gleichen Anzeige und Zielseite ab, prüfen Ladezeit und Darstellung am Handy und testen, ob das Absenden des Formulars auch wirklich als Conversion ankommt.

    Woran Sie es erkennen
    • Alle Anzeigen führen auf die Startseite.
    • Der Qualitätsfaktor zeigt bei der Landingpage-Erfahrung „unterdurchschnittlich“.
    06

    Zeigt das Reporting Geschäftszahlen?

    Klicks, Impressionen und CTR sind Arbeitszahlen. Für Entscheidungen brauchen Sie Kosten pro Anfrage, die Qualität der Anfragen und im besten Fall den Umsatz, der daraus entsteht. Erst dann lässt sich Budget gezielt dorthin verschieben, wo es am meisten bringt.

    Wir prüfen, ob Anfragen aus dem CRM zurück in Google Ads fließen, etwa über erweiterte Conversions für Leads oder Offline-Conversion-Importe, und ob der monatliche Bericht diese Zahlen verständlich einordnet.

    Woran Sie es erkennen
    • Sie wissen nicht, was eine Anfrage im letzten Monat gekostet hat.
    • Der Bericht besteht aus Tabellen ohne Einordnung und Empfehlung.

    Fazit: Erst das Fundament, dann die Feinarbeit.

    Keiner dieser Punkte ist spektakulär. Zusammen entscheiden sie aber darüber, ob Smart Bidding mit den richtigen Daten arbeitet und ob Sie den Zahlen im Konto trauen können. In vielen Konten finden wir hier die größten Hebel, noch bevor es um Anzeigentexte oder neue Kampagnen geht.

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    Im Erstgespräch gehen wir diese sechs Punkte mit Ihnen gemeinsam durch und zeigen, wo bei Ihnen das größte Potenzial liegt.

    Moritz HelmstreitLukas JordanSergio Kohlbacher

    SEMSEA Suchmaschinenmarketing
    Google-Ads-Agentur aus Salzburg, seit über 10 Jahren auf bezahlte Suche spezialisiert.

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